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| Braunkohle in Reaktiven Wänden |
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Zur Sanierung bzw. Sicherung großräumiger Grundwasserverunreinigungen stellen Reaktive Wände oftmals die einzige, wirtschaftlich vertretbare Maßnahme dar. Die in den Boden eingelassenen Reinigungswände sind mit reaktiven Materialien gefüllt, die von dem belasteten Grundwasser durchströmt werden. Durch Wechselwirkung mit der reaktiven Füllung werden die Schadstoffe aus dem Wasser entfernt. Weltweit wurden mit derartigen Wänden bereits positive Erfahrungen gemacht. Als Füllmaterialien in den Reaktiven Wänden wurden bisher bevorzugt Aktivkohle und Eisen eingesetzt.
Problematisch sind die beim Einsatz der Aktivkohle anfallenden relativ hohen Kosten. Eisen ist dagegen nur für die Entfernung ausgewählter halogenierter Verbindungen geeignet.
Praxistests beweisen die Eignung
In Kooperation mit Forschungseinrichtungen wurden mikrobiologisch besiedelte Braunkohlen bereits zur Reinigung kontaminierter Grundwässer sehr erfolgreich eingesetzt (u. a. am alten Chemiestandort Bitterfeld). Die dabei erreichten Reinigungsleistungen und sehr langen Standzeiten beweisen, dass Braunkohle ein großes Potenzial zur Reinigung kontaminierter Grundwässer aufweist und für den Einsatz in Reaktiven Wänden besonders gut geeignet ist.
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